11. Mai 2019

Einkaufen ohne Auto

GEtränke-HunD

Ein alltägliches Gespräch. Wir reden über Themen, die moderne Leute beschäftigen. Auch darüber, dass man in einer Stadt fast nie ein Auto braucht. Mit dem Fahrrad ist man sowieso schneller. Man würde am liebsten sogar ganz auf den Wagen verzichten. Aber das geht ja nicht. Wegen den Getränkekisten!

 

Wenn ich erzähle, dass ich tatsächlich gar kein Auto habe, werde ich immer gefragt, wie ich das mit den Getränkekisten mache. 

 

Hier kommt meine Antwort:

Dieser Beitrag ist eher ein „Throwback-Try Day“, denn seitdem ich kein eigenes Auto mehr besitze, habe ich mir einen Einkaufstrolley gekauft. Wir nennen diesen Trolley „Hund“ und das sorgt oft für Verwirrung. Der Begriff „Hunt“ oder auch „Hund“ kommt aus dem Bergbau und beschreibt eine Art Förderwagen. Der Vater meines Mannes war Bergmann und ich vermute, dass der Begriff sich deshalb bei uns eingeschlichen hat.  

Mit unserem „Hund“ haben wir schon alles Mögliche transportiert. Nicht nur Einkäufe und Getränkekisten, sondern auch ganze Flohmärktstände, Holzbretter für unsere Möbel oder alles was wir für Open-Air-Geburtstagsparties brauchten. Die Einsatzmöglichkeiten für einen Hund sind grenzenlos! 

 

Wir lieben unseren „Hund“. So sehr, dass wir ihn sogar löten ließen, als das Gestell nach vielen Jahren schwerster Transportarbeiten kaputt ging. Die Tasche mussten wir auch schon einmal austauschen. Heavy Duty geht auch an Hunden nicht spurlos vorbei.

 

Warum meistens nur ältere Menschen (oder die Inder in unserem Haus) mit einem Einkaufstrolley herumlaufen weiß ich nicht. Ein Artikel in der Zeit (https://www.zeit.de/2009/48/TS-Hackenporsche) hat erläutert, wie praktisch so ein Hackenporsche ist. Das Urteil dort: „Der Gipfel der Coolheit“. 

 

Unbedingt ausprobieren!